»Aufbrechen« ist das Motto der Pfarrgemeinderatswahlen die am 7. März in der Diözese Würzburg und damit auch in unserer Pfarreiengemeinschaft stattfinden. Aufbrechen hat auch mit Öffnen zu tun, mit Ungewohntem. Das Ziel ist noch nicht erreicht. Wir bleiben unterwegs als Kirche in dieser Zeit, als Kirche für die Menschen. Durch ihre Stimme geben Sie den Kandidatinnen und Kandidaten Rückhalt und Rückenwind für ihre Arbeit.
Ein Leitungsgremium. Hier können von der Gemeinde gewählte Vertreter mitbestimmen, welche Pläne in der Pfarrei verwirklicht und welche Ziele angestrebt werden. Bischof Friedhelm drückt das so aus: »Die Vielfalt der Veränderungen unserer Zeit braucht neue Ideen Kirche zwischen Tradition und Zukunft zu gestalten. Hier ist gerade der Pfarrgemeinderat vielerorts das Gremium, das mit dem notwendigen Weitwinkel die Freuden und Hoffnungen, aber auch die Angst und Trauer der Menschen von heute wahrnimmt und thematisiert. Kirche ist kein Selbstzweck. Kirche steht im Auftrag Jesu Christi, den Menschen zu dienen«.
Seit dem II. Vatikanischen Konzil wächst die Überzeugung, dass alle Christen eine gemeinsame Verantwortung haben. In der Konstitution über die Kirche wird ausgesagt: »Jeder Christ ist aufgrund der Taufe und Firmung berufen und beauftragt, am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken«.
Die Pfarrgemeinderäte unterstützen vor Ort das Seelsorgeteam in ihrer pastoralen Arbeit. In ihm sollen die Aktivitäten der Gemeinde gebündelt werden. Neben den pastoralen Themen geht es auch um Fragen bei denen die Kirche bzw. die Gemeinde vor Ort zum Wohl der Menschen aktiv werden muss. Des Weiteren fördert er die ökumenische Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen und Religionen. Er hat die Verantwortung der Pfarrgemeinde für Mission, Gerechtigkeit, Frieden, »Eine Welt« und die Bewahrung der Schöpfung wachzuhalten und zu fördern. Das Gremium achtet auch darauf, dass die Geselligkeit und die Zusammengehörigkeit in der Gemeinde nicht zu kurz kommen.
T. Göbel
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